1999 - Tages-Anzeiger 3. Juni

Donnerstag, 03 Juni 1999

Powerbabys

«Prinzähssinnen» ist Theater im Overdrive: Hip Hop und Feminismus.

Die «Prinzähssinnen» drehen die Geschlechterventile voll auf und spritzen mit Hochdruck Richtung Mann. Das ist ziemlich hygienisch, für die acht Frauen mitDurchschnittsalter 20 aus Basels und Zürichs Hip-Hop-Szene jedenfalls.

2000 - Züritipp 28. Mai

Freitag, 28 Mai 1999

«PRINZÄHSSINNEN»

Wie grosse Queens

EIN HIP-HOP-MUSICAL ODER «MUSIKTANZRAPTHEATERSTÜCK» MIT TEMPO, TANZ UND VIELEN FRECHEN TÖNEN.

Endlich! Wie gross war doch nach dem Gastspiel des Basler Hip-Hop-Musicals «Gleis X» in der ausverkauften Gessnerallee der Gluscht, so etwas bald wiederzusehen!

1999 - Neue Mittellandzeitung 4. Feb.

Donnerstag, 04 Februar 1999

Romeo und Julia in der Provinz

Das Musical «The Fantasticks» im Ensemble-Theater pflegt die Ästhetik des kleinen Budgets

Die beiden Texaner Harvey Schmidt und Tom Jones haben mit dem Musical «The Fantasticks» den grössten Erfolg einer Off-Produktion am Broadway eingespielt. Auf einfache Mittel setzt nun auch Robert Young in seiner Inszenierung für das Solothurner Ensemble-Theater. Not oder Tugend?

1999 - Journal du Jura 2 février

Dienstag, 02 Februar 1999

THÉÂTRE DU BOURG - Comédie musicale

Ils sont fantastiques!

D'une comédie musicale dite «de chambre» en raison d'un ensemble de scène et d'un orchestre restreints, le Théâtre des Régions réussit à créer un spectacle marquant.

1999 - Der Bund Februar

Montag, 01 Februar 1999

Kleines Kammer-Musical - ganz gross

MUSIKTHEATER / Überzeugend phantasievolle, einfallsreiche und amüsante Inszenierung der «Fantasticks» von Harvey Schmidt und Tom Jones im Theater der Regionen Biel-Solothurn: Grosserfolg für das vorzügliche Leiterteam und das hinreissende Darsteller-Oktett

1999 - Bieler Tagblatt 1. Februar

Montag, 01 Februar 1999

Stadttheater: «THE FANTASTICKS»

Das Musical kämpft gegen die Halbprofis

Altbekannte Musikgattung für Biel: Im Stadttheater hatte das US-Kultmusical «The Fantasticks» Premiere.

1999 - TELE 08. Januar

Freitag, 08 Januar 1999

hotshots

P-27

Bestärken Sie mit diesem Bild nicht gängige Klischees?
Warum? Dann kaufen wir uns eben zwei neue Limos. Im Ernst: Es stimmt, dass viele Leute Rap mit Gangstern, Slums und Ghettos assoziieren. Man wird da schnell in ein Schema gepresst. Aber wir kopieren die Amis nicht, sondern machen Rap mit Themen, die uns hier in der Schweiz beschäftigen. Wenn wir imitieren würden, stünden hier Luxuslimos und wir wären mit Goldketten behängt.

tele

1998 - SonntagsBlick 22. März

Sonntag, 22 März 1998
BASEL - Scheisse ist das richtige Wort: Da steht man in der eiskalten Betonhalle und hofft, dass sich endlich die Tür zu geheizten Spielstätte öffnen möge, als Jugendliche lauthals «Scheisse» brüllen und sich wild durch die Menschenmenge boxen.

Mit diesem Auftritt ist der erstaunte Zuschauer aber schon mitten im Theaterstück: «Strand», die Bühnenfassung von Alex Garlands (27) Roman, hatte am Donnerstag in der Shedhalle in Basel/Muttenz Uraufführung.

snntgsblck 980322

1998 - Basler Zeitung 17. März

Dienstag, 17 März 1998

«Herr der Fliegen» in der Pop-Version

Zum ersten Mal spielt das Theater Basel eine ihrer Produktionen auf Baselbieter Boden. Im Haus des Kunstvereins Baselland wird die Bühnenfassung von Alex Garlands Roman «Der Strand» gezeigt.

Muttenz. Die Szenerie wirkt irreal: Zehn Tonnen Sand, rosa gefärbt, bilden die Bühne, die Distanz zum Publikum ist quasi aufgehoben, ein Meter Distanz nur zwischen dem Schauplatz des Geschehens und der improvisierten Tribüne für 120 Zuschauerinnen und Zuschauer; und auch der Ort ist ungewöhnlich: Nicht die Komödie oder die Kleine Bühne bildet die Spielstätte, sondern in der Shedhalle in den «Verliesen» des neuen Baselbieter Kunsthauses in Muttenz, nur ein Steinwurf über die Birs vom St.-Jakobs-Stadion entfernt, wird die Bühnenfassung von Alex Garlands Roman «Der Strand» uraufgeführt.

1998 - Neue Zürcher Zeitung 6. März

Freitag, 06 März 1998

Theaterfestival Blickfelder

Gestrandet auf der Kulturinsel

Als einziges produzierendes Haus unter den sechs Veranstaltern hat das Junge Theater Zürich das Theaterfestival Blickfelder mit einer Premiere eröffnet. Das Signal, das Theaterleiter Marcelo Diaz damit setzen wollte, erwies sich allerdings als ein wenig saft- und kraftlos. Und ebenso zeigte sich im Theaterhaus Gessnerallee das Stück «Gleis X» des Hip-Hop-Theaters Basel. Gerda Wurzenberger und Tina Thurner berichten.

1998 - Tages-Anzeiger 6. März

Freitag, 06 März 1998

FCB, Bullenstress und Kampftänze - ganz wie im richtigen Leben

Blickfelder zum Zweiten: Das Basler Hip-Hop-Projekt «Gleis X» begeistert das junge Zürcher Publikum in der Gessnerallee.

Vorletzte Nacht in der Gessnerallee geschah das schier Unfassbare: «Gleis X», das Basler Hip-Hop-Theater, zog tatsächlich Jugendliche an, und zwar so viele, dass die Gessnerallee ausverkauft war. Unter den Kritikern gab es allerdings solche, die noch in der Pause mit einem «Mein Gott, wie furchtbar!» verschwanden, die Jungen hingegen blieben, gaben Szenenapplaus und Zwischenrufe und alles, was man sich von einem Theaterpublikum wünscht.

1998 - Tages-Anzeiger 4. März

Mittwoch, 04 März 1998

Viel Theater um Hip Hop

Hip Hop ist die Kultur der Strasse. Das Musical «Gleis X» bringt sie auf die Bühne. Nicht mit Schauspielern, sondern mit rund 20 Leuten aus der Szene.

Der bekannte Rapper Skelt! der Basler Rap-Crew P-27, freut sich. Heute Abend ist das Hip-Hop-Musical «Gleis X», das er produziert und geschrieben hat, erstmals ausserhalb von Basel zu sehen. In Zürich. Skelt! stand als P-27-Rapper mit Sendak oder Primitive Lyrics auf der Bühne, mag die hiesige Szene. «Die wüten geil dort», sagt er.

1997 - Basler Zeitung 3. Oktober

Freitag, 03 Oktober 1997
cap. Am Dienstag abend dieser Woche hat der Hip-Hop das Theater Basel auf den Kopf gestellt - und erobert. Vor einem begeisterten Publikum feierte das Stück «Gleis X» seine zweite Premiere. Die erste hatte 5. September im Roxy Birsfelden stattgefunden.

1997 - Coop Zeitung 24. September

Mittwoch, 24 September 1997

Hip Hop wird theaterfähig

Diese Woche kommt ein einzigartiges Theaterstück ins Basler Stadttheater: Die Hip Hop-Szene spielt sich selber.

Nach der Premiere wundert sich Skelt!: «Sogar Leute im höheren Alter so ab 30 haben beim letzten Rap mitgewippt!» Das hat der 24jährige Autor und Produzent des Hip Hop Theaterstücks «Gleis X» nicht erwartet. Dass sein Projekt in der Rap-Szene ankommt, ist dagegen fast schon selbstverständlich. Schliesslich stammen die 21 Schauspielerinnen und Schauspieler, die auf der Bühne spielen, tanzen, rappen und scratchen, mit einer Ausnahme selber aus der Basler Hip Hop-Kultur.

1997 - Badische Zeitung 16. September

Dienstag, 16 September 1997
«Gleis X»: HipHopper zeigen in Birsfelden ein Stück über ihre Musik, ihre Art zu leben und ihre Konflikte

Zuschauen und angeschaut werden

BIRSFELDEN. Kann Theater vom HipHop lernen? Gegenwärtig läuft im Roxy in Birsfelden das erste HipHop-Theaterstück: «Gleis X». Regisseur Tom Ryser (31): «Theater überlebt dann, wenn es die modernen Kommunikationsformen, alles was direkte Kommunikation fördert, aufnimmt. Die HipHopper haben das begriffen; ich bin auf der Bühne und bringe meine Nummer, kurz später stehe ich im Saal und beklatsche die anderen. Theater muss das schaffen: die Zuschauer wieder durcheinanderzubringen, dass man erschrickt, weil plötzlich einer dich genau anschaut. Bei den HipHoppern passiert das jedes Mal.»

<<  1 2 3 4 [56 7  >>