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2016 - «Drummeli 2016» @ Barfi.ch

Mittwoch, 20 Januar 2016
Felix Rudolf von Rohr / Christian Gentsch
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S' Drummeli 2016 – Nachdenklich und doch unterhaltsam

Auf dem Gelben Wolf liessen die Verantwortlichen und einige Schauspieler des «Drummeli 16» heute die Katze zwar nicht ganz aus dem Sack. Doch trotz langer Tradition kann man sagen: Das Tier ist äusserst lebendig.

Heute Morgen stellten die Verantwortlichen der Vorfasnachtsveranstaltung Drummeli eines ihrer Rahmenstücke vor. Neben diesen Theaterstücken treten dieses Jahr 16 Stammcliquen, eine junge Trommel- und Pfeiferschule,zwei Guggemusiken und zwei Schnitzelbänke auf. Unterdessen sind 85 Prozent der 11'000 Tickets sind bereits verkauft, wie der Drummel-Verantwortliche des Fasnachts-Comité, André Schaad vor den Medien sagt. Die Verantwortlichen sind trotzdem zuversichtlich, dass das Drummeli auch dieses Jahr wieder ausverkauft sein wird.

Tausend Aktive auf der Bühne

Das Drummeli ist seit Generationen die Leistungsschau der Stammcliquen unserer Fasnacht. Auch 2016 werden weit über tausend Aktive mit Trommeln, Piccolos, aber auch Guggemuusige mit zum Teil ganz grossen Überraschungen im Musical-Theater aufwarten. Aber mehr denn je gelten die Rahmenspiele für viele Besucher als Stimmungsbarometer des Drummeli. Barfi.ch durfte eine Fasnachtsnase voll Eindrücke abholen und feststellen: Die Beiträge werden den ganzen Reigen der aktuellen Themen durch den Gaggoo ziehen – lokales, nationales und internationales Zeitgeschehen, aber auch die Fasnacht selbst. Es wird kein lautstarkes Schenkelklopfen anvisiert. Ernste und besinnliche Töne wie auch beissende Satire sind schliesslich auch die Grundlagen unserer Fasnacht.

Frischer Wind

Neben den Rahmenstücken, die mit einem neuen Stil überraschen, bringen neue Mitwirkende frischen Wind in die Vorfasnachtsveranstaltung. So wird das Drummeli zum ersten Mal durch den Theaterregisseur Laurent Gröflin inszeniert. Der Basler ist aktiver Fasnächtler und ausgebildeter Schauspieler und Regisseur. «Der Jüngste, den wir jemals hatten», schreiben die Verantwortlichen über den 37-jährigen Theatermacher. Mit ihm kamen junge Künstler, Schauspieler und Texter dazu. Einen ersten Einblick – nachdenklich und unterhaltend zugleich – erhielten die Medienleute heute Morgen mit einem kleinen Rahmenstück. Es geht um den Sensenmann, der sich am Empfang eines Pharmaunternehmens anmeldet. Mehr dazu im Video.

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